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Dienstag, 2. Oktober 2007
Wieder auf Tour! oder: Habe ich meine Band eigentlich noch im Griff?
Busfahren ist jawohl das unangenehmste an der ganzen Tourerei,
Du sitzt nur dröge rum und stierst aus dem Fenster und siehst die Welt vorbeiziehen-lang und weilig.
Was mir auffällt: Es gibt mehr Gewerbegebiete als noch vor 50 Jahren.
Ja, fast scheint es mir, als sei Deutschland mit Gewerbegebieten überschwemmt mittlerweile!
Schön ist das nicht, es fehlt ganz einfach die landschaftliche Abwechslung , die ich aber doch so nötig brauche für meine Inspiration!
So muß ich mir halt meine eigene Welt in der Fantasie des Gehirnes ausmalen:
Berge und Täler, aber mit Meer und Wüste als Kontrast dazwischen gesetzt.
So dämmere ich vor mich hin bis zur nächsten Raststätte und unweigerlich setzt ein quälendes Hungergefühl ein, das ich aber mit einer Art Nahrbrei erfolgreich bekämpfen kann.
Stunden später die Erlösung: die ersten Baumärkte und Möbelhäuser von Aschaffenburg tauchen auf und Erinnerungen tanzen förmlich vor meinem inneren Auge:
Hier haben wir letztes Jahr doch schon einmal gespielt - wird es uns auch diesmal gelingen, das Publikum unangenehm zu überraschen?
Was hat sich in diesem einen Jahr nicht alles geändert:
Wir alle sind älter geworden, wobei ich bei mir persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass ich im Laufe der Zeit immer attraktiver werde- eine glückliche Kombination der Gene.
Sorgen bereiten mir aber die Jungs in der Band: schon seit gestern bemerke ich, dass sich gewisse Nachlässigkeiten einschleichen.
Da ist z.B. die Flasche Fenchelhonig, die ich erst nach Aufforderung gereicht bekomme, da ist das vergessene ..Herr" in der Anrede und da ist diese neue Angewohnheit von Jan Schneider, mir in die Augen zu schauen, wenn ich mit ihm spreche.
Für heute will ich es bei Drohungen bewenden lassen, aber ich werde das ganze aufmerksam beobachten in den nächsten Tagen.

Bis Dahin,
Euer Tom

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